Breiter Zugang und gemeinsame Nutzung kostenintensiver Forschungsinfrastrukturen wird vom regionalen zum globalen Thema

Auf der 4. Internationalen Konferenz zu Forschungsinfrastrukturen in Wien, vom 12.-14. September 2018, bestätigte sich für die Teilnehmer des Dresden Technologieportals, dass gemeinschaftliche Forschungsinfrastrukturen Institutionen- und Länderübergreifend zunehmend eine Herausforderung im internationalen Forschungswettbewerb darstellen. Damit zeigt sich auch für die TU Dresden und den gesamten Forschungsstandort wie richtig es war, dieses Thema frühzeitig und mit hoher Priorität im Rahmen von DRESDEN-concept kontinuierlich voranzutreiben und somit nicht zuletzt auch im aktuellen Antrag zur Förderline der Exzellenzuniversitäten konkurrenzfähig und zukunftsträchtig zu bleiben.

Technologieportal Dresden

Hochwertige, bedarfsgerechte Forschungsinfrastrukturen auf dem neuesten Stand der Technik gehören zu den Erfolgsfaktoren  im internationalen Wettbewerb der Forschungsstandorte. Sie sind sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der angewandten Forschung die Basis und in vielen Wissenschaftsbereichen Grundlage für Innovationen. Nur durch die Bündelung von Ressourcen und Know-how sowie der breiten Bereitstellung von Geräten, Anlagen und Services für die Wissenschaft können sie bei weiter steigenden Kosten dauerhaft  kosteneffektiv und nachhaltig betrieben werden. Große Forschungsinfrastrukturen ob zentral, vernetzt oder virtuell  wie z.B. CERN oder EU-SOLARIS  werden oft von internationalen Konsortien betrieben und sind in verschiedenen Disziplinen und für unterschiedliche Interessengruppen anwendbar. Sie zeigen, dass derartige Großinvestitionen den Forschenden dienen, aber nicht Eigentum einzelner Forschungseinrichtungen  sein müssen.

Die Konferenz, auf  der Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern vertreten waren, wurde unter der Schirmherrschaft der österreichischen EU - Ratspräsidentschaft organisiert. Sie brachte relevante Experten und Stakeholder von Forschungsinfrastrukturen zusammen, um Herausforderungen zu diskutieren.

Im Fokus standen sowohl Investitionen in die Weiterentwicklung von Infrastrukturen als auch die Vermittlung ihres gesellschaftlichen Nutzens.

Die Notwendigkeit sowohl des transnationalen Zugangs als auch des internationalen Teilens von Ergebnissen der Forschung wurde thematisiert, wie auch  damit verbundene Fragen der  Zugänglichkeit, des  Austauschs und der  Verbreitung von Forschungsdaten.

Was ist der Mehrwert auf nationaler Ebene, wenn sich Staaten an groß angelegten Forschungsinfrastrukturen beteiligen? Solche forschungspolitisch grundsätzlichen Fragen wurden in den Sessions und Workshops ebenso diskutiert wie auch Aspekte der praktischen Umsetzung wie Mobilität und Karriereentwicklung von Personal.

Tobias Mahn und Enrico Kluge

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