Vier Anträge mit einem Gesamtvolumen von 171,8 Millionen Euro hat die TU Dresden fristgerecht zum 1. September 2011 bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder eingereicht. Das Paket umfasst das Zukunftskonzept „Die Synergetische Universität", die Fortsetzungsanträge für die Graduiertenschule "Dresden International Graduate School for Biomedicine and Bioengineering" (DIGS-BB) und das Exzellenzcluster "Center for Regenerative Therapies Dresden" (CRTD) sowie den Neuantrag für das Exzellenzcluster "Center for Advancing Electronics Dresden" (cfAED).
"Die TU Dresden hat ein Antragspaket eingereicht, das ganz im Sinne der Exzellenzinitiative auf höchstem Niveau liegt in den Kategorien Forschung, forschungsorientierte Lehre und Bildung, Innovationskraft, moderne Strukturen und Prozesse und einer Organisationskultur, die Spitzenleistungen ermöglicht und fördert", fasst der Rektor der TU Dresden, Prof. Hans Müller-Steinhagen, anlässlich einer Pressekonferenz zusammen. "Ich danke allen, die an diesem Antragspaket inhaltlich und organisatorisch mitgearbeitet haben, von ganzem Herzen. Solche Kraftakte sind nur in Teamarbeit möglich."
Das Zukunftskonzept: Die Synergetische Universität
Das Zukunftskonzept der TU Dresden setzt auf der erfolgreichen Entwicklung in den letzten Jahren auf. Sein Maßnahmenpaket ist darauf ausgerichtet, die Universität als Ganzes weiterzuentwickeln, damit sie bis 2022 in den Kreis der 100 besten Universitäten weltweit aufsteigen kann. Dabei verfolgt die TU Dresden die Strategie, exzellente Köpfe nach Dresden zu holen und hier zu halten, indem sie attraktive Bedingungen bietet mit exzellenten Strukturen und Arbeitsabläufen sowie einem lebenswerten Umfeld. Ihr Profil als Volluniversität kommt ihr dabei zugute, disziplinenübergreifend zu denken und zu handeln, und dies sowohl innerhalb der Universität als auch im Dialog mit Wirtschaft, Kultur, Politik und nicht zuletzt mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen.