Werkstoffwissenschaften in Dresden erreichen Weltrang

Das Institut für Werkstoffwissenschaften der TU Dresden erreichte im internationalen Öffnet externen Link in neuem FensterQS World University Ranking eine exzellente Platzierung unter den TOP 50. In einem Interview mit Sachsen Fernsehen stellte Prof. Gianaurelio Cuniberti besonders die Zusammenarbeit mit den außeruniversitären Instituten wie Leibniz IFW und Fraunhofer IWS heraus.

Pic by: Jörg Simanowski

Auszug aus dem Artikel vom 27.02.2019 von Jessica Beck:

Dresden - Die Materialforschung an der TU Dresden verbindet fächer- und disziplinübergreifend Natur- und Ingenieurwissenschaften: Physik, Chemie, Biologie und Mathematik werden mit Kompetenzen aus der Werkstoffwissenschaft, Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik zusammengebracht. Der Studiengang Werkstoffwissenschaft umfasst neben der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik auch die Nanotechnologie. Insgesamt sind mehr als 250 Studierende im Diplom- und Bachelor-Studiengang Werkstoffwissenschaft eingeschrieben.

 

„Erst habe ich Physik studiert. Durch ein Praktikum an einem Dresdner Fraunhofer-Institut bin ich zur Werkstoffwissenschaft gekommen. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich es sofort studieren wollte. Dresden hat außergewöhnlich gute Studienbedingungen für Werkstoffwissenschaftler. Durch die vielen gemeinsamen Professuren der TU Dresden mit verschiedenen außeruniversitären Forschungseinrichtungen können die Studierenden viele praktische Erfahrungen sammeln. Ich konnte die Themen, die mich im Studium interessiert haben, immer sofort irgendwo experimentell bearbeiten, manchmal sogar als Studentenjob“, sagt die diplomierte Werkstoffwissenschaftlerin Sabine Apelt. Aktuell promoviert die 32-Jährige Dresdnerin am Institut für Werkstoffwissenschaft der TU Dresden zum Thema eisabweisende und pyroelektrische Beschichtungen. Damit möchte sie in Zukunft z. B. den Wirkungsgrad von Windkraftanlagen steigern oder den Energiebedarf von Supermärkten senken.

„Das starke Netzwerk zwischen Uni und Forschungsinstituten in Dresden hebt die Dresdner Material- und Werkstoffforschung auf ein weltweites Top-Level. So können unsere Studierenden früh in hochkarätige Forschungsprojekte eingebunden werden, haben einen leichten Zugang zu fachbezogenen Praktika und Studentenjobs. Da wird aus Theorie schnell Praxis“, so Prof. Gianaurelio Cuniberti, Inhaber der Professur für Materialwissenschaft und Nanotechnik an der TU Dresden. „Neue innovative Materialien sind einer der wichtigsten Technologietreiber und für die Lösung aktueller Herausforderungen in den Bereichen Mobilität, Energieversorgung, Urbanisierung und Medizin unverzichtbar. Die Dresdner Forscher sind hervorragend aufgestellt, diesen Herausforderungen zu begegnen und sich so langfristig unter den weltbesten Universitäten in der Materialforschung zu etablieren.“

Über das Institut für Werkstoffwissenschaft der TU Dresden

Dem Institut für Werkstoffwissenschaft (IfWW) der TU Dresden gehören vier am Institut berufene Professoren und ein außerplanmäßiger Professor mit mehr als 150 Beschäftigten an. Weiterhin bestehen zusätzlich sechs gemeinsame Professuren mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Leibnitz- und Fraunhofer-Institute) und vier Honorarprofessuren. Die Forschungsergebnisse des IfWW finden Eingang in die industrielle Anwendung, z. B. in die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Energie- und Elektrotechnik, die Automobilindustrie, den Schienenfahrzeugbau sowie in die Medizintechnik.

Der Erfolg der Dresdner Werkstoffwissenschaft basiert auch auf der engen Kooperation der TU Dresden mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Rahmen des Wissenschaftsverbundes DRESDEN-concept. Ergänzt wird dieses Wissenschaftsnetzwerk durch Forschungsverbünde zu modernen Querschnittsthemen. So bündelt das Dresden Center for Computational Material Science (DCMS, Leitung Prof. G. Cuniberti) die Kompetenzen auf dem Gebiet der computergestützten Materialwissenschaften und das Additive Manufacturing Center Dresden (AMCD, Leitung Prof. C. Leyens) erarbeitet in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS innovative Werkstoff- und Produktlösungen in der Additiven Fertigung.

Das „QS World University Ranking by Subject 2019“ ist die bisher größte Auswertung von mehr als 1.200 Universitäten aus 78 Ländern. Die Methodik umfasst die Indikatoren: Akademische Reputation, Arbeitgeber Reputation, Zitierung pro wissenschaftlicher Arbeit und H-Index. Damit stellen die Ergebnisse die Gesamtleistung der TU Dresden im Bereich Werkstoffwissenschaft dar.

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