Science Café in der DRESDEN-concept Tram

Was ist Antimaterie? Wer glaubte, die Erde sei eine Scheibe? Und was sollen mikroskopisch kleine Universen sein?

Die Experten beim Science Café hatten allerhand zu tun mit der Beantwortung der Fragen. In fünf Fragerunden á 15 Minuten wurde das „Universum“ aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven betrachtet.

Das Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Dresden präsentierten Ihre Sicht auf die unendlichen Weiten genauso wie ein Mitarbeiter des Instituts für Kern- und Teilchenphysik. Themen wie Antimaterie, moderne Treibstoffe, aber auch die Betrachtung der regenerativen Forschung wurden dabei in die Überlegungen eingeschlossen. Auch die Schnittstelle zwischen der Physik und Chemie wurde thematisiert. Mal ganz anschaulich mit einem Papiermodell oder ganz bildlich erklärt, bekamen die Fragenden, die teils selbst Wissenschaftler und teils gar nichts mit der Wissenschaft zu tun hatten, ihre Antworten. So sorgten lebhafte Diskussionen in einer lockeren Atmosphäre für eine einzigartige DRESDEN-concept Tramfahrt.

Dr. Michael Korey ist Oberkonservator an den Staatliche Kunstsammlungen Dresden im Mathematisch-Physikalischen Salon und informierte über die Untersuchung zur historischen Betrachtung des Universums und dessen Forschung. Dazu brachte er ein Papiermodell mit sich und zauberte nach und nach etwa Sternenbilder oder ganze Planeten aus seiner Hosentasche.

Dr. Gaia Pigino ist Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik und untersucht das  Universum in seiner kleinsten Einheit mit der sogenannten Kryoelektronenmikroskopie um kleine Proteine sichtbar zu machen.

Peter Swekis, der Physikdoktorand am Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe ist, forscht fachübergreifend in Chemie und Physik. Er stellt neueste Materialien her, um Grundlagen- und anwendungsbezogene Experimente an ihnen durchzuführen. Wie zum Beispiel magnetische Dünnfilme, die praktisch sind bei der Herstellung von elektronischen Kleinteilen.

Prof. Dr. Martin Tajmar ist Leiter der Professur für Raumfahrtsysteme und Direktor des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Dresden. Die Mitfahrer konnten ihn zu Themen wie der Antriebstechnik (Raketentriebwerke, Ionenantriebe, neuartige Antriebe), über Zukunftskonzepte (Fusionsantrieb, Laser-Energieübertragung) und Kleinsatelliten ausfragen.

Johannes Aulich arbeitet ebenfalls am Institut für Luft- und Raumfahrt. Sein fachlicher Fokus liegt auf Raketenantriebssystemen, speziell der Konstruktion von Raketenbrennkammern. Auch hierzu diskutierten die Anwesenden ausgelassen.

Steffen Turkat arbeitet am Institut für Kern- und Teilchenphysik der TUD und thematisierte die nukleare Astrophysik. Er berichtete den Mitfahrern begeistert von der Entwicklung der Sterne und den ersten drei Minuten des Universums.

Pics by: Sven Döring