Forscher*innen in Not helfen: Neue Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initiative (PSI)

Die Philipp Schwartz-Initiative bietet Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, in ihren Heimatländern gefährdete oder bereits geflüchtete Forscher*innen für 24 Monate mit einem Vollstipendium zu unterstützen. Bis zum 29.02.2020 können Lehrstühle und Forschungseinrichtungen ihre Anträge stellen. Weitere Unterstützung können die teilnehmenden Institutionen und Berwerber*innen durch das DRESDEN-concept Welcome Center at TU Dresden erhalten.

Aufruf der TU Dresden zur neuen Ausschreibungsrunde der Philipp Schwartz-Initaitive:

Bereits in der siebten Ausschreibungsrunde erhalten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, in ihren Heimatländern gefährdete oder bereits geflüchtete Forscher*innen für 24 Monate mit einem Vollstipendium der Philipp Schwartz-Initiative zu unterstützen. Gesucht werden also Gastgeber*innen an der TUD, die Wissenschaftler*innen für mindestens zwei Jahre an ihrem Institut integrieren können. Entweder kennen die potentiellen Gastgeber*innen diese Wissenschaftler*innen persönlich, oder sie stellen eine Arbeitsumgebung für einen/eine bereits registrierte/n gefährdeten Wissenschaftler*in zur Verfügung. Voraussetzung ist u.a. eine abgeschlossene Promotion sowie ein Nachweis der Gefährdung. Internationale Wissenschaftler*innen, die eine sichere wissenschaftliche Heimat suchen, finden Sie hier: www.scholarsatrisk.org/actions/host-a-scholar.

Die TU Dresden war mit ihren Anträgen in vorherigen Runden bereits mehrfach erfolgreich, in diesem Winter forschen gleichzeitig sechs Philipp Schwartz-Stipendiaten*innen an unterschiedlichen Themen. Das DRESDEN-concept Welcome Center at TU Dresden steht den Wissenschaftlern*innen vor und während ihres Aufenthalts unterstützend zur Seite. Die Projektmitarbeiterin Natalie Brindle berät potenzielle Gastgeber*innen und bereitet die Anträge vor. Auch die Vermittlung einer gefährdeten Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers kann initiiert werden.

Bestenfalls melden Institutionen ihre Kandidat*innen bis zum 07.02.2020, da diese verschiedene Prüfinstanzen durchlaufen müssen, bevor ein solcher Antrag gestellt werden kann. Zur Teilnahme an dem Programm sind nicht nur Lehrstühle der TU Dresden, sondern auch andere Forschungseinrichtungen in Dresden aufgerufen.

Ansprechpartnerin:

Natalie Brindle (natalie_jane.brindle@tu-dresden.de)

Informationen zum Förderprogramm: www.philipp-schwartz-initiative.de

 

 

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TU Dresden
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