SAC 1

Biomedizin & Bioengineering

Die Dresdner Forschung im Bereich Biomedizin und Bioengineering spielt weltweit in der obersten Liga. Nicht nur die Molekularbiologie, Zellbiologie und Entwicklungsbiologie allgemein, sondern gerade auch die Forschung über Stammzellen, Gewebebildung und Regeneration haben wichtige Erkenntnisse geliefert.

Grundlagenforschung und angewandte Forschung, zum Beispiel mit klinischem Bezug, arbeiten in der BIOPOLIS Dresden eng zusammen. Insbesondere gilt dies für Studien zur Netzhaut und in den Neurowissenschaften. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Krebsforschung und der Forschung zu Diabetes: Hier wurden in Dresden bahnbrechende Erfolge erzielt und innovative Ansätze entwickelt, die uns einer besseren Behandlung oder gar Heilung dieser Krankheiten deutlich näher bringen. So gehören zum Beispiel Dresdner Krebsforscher zu den international führenden Radioonkologen und entwickeln modernste Verfahren der Krebstherapie.

Ingenieure der Zukunft werden von der Biomedizin lernen müssen: Auch in der Bionanotechnologie und dem Molecular Bioengineering sind Dresdner Forscher führend und entwickeln unter anderem Verfahren, um molekulare Motoren für uns arbeiten zu lassen oder mit Hilfe von neuen Biomaterialien innovative Lösungsansätze für die Herausforderungen der Zukunft zu finden.

Schließlich kommen in der Systembiologie Physik, Informatik, Mathematik und Biologie zusammen, mit einem gemeinsamen Ziel: Ein biologisches System als Ganzes zu verstehen. Das nationale Zentrum für Systembiologie hat dies erstmals institutionalisiert.

 

Mitwirkende Institute

 

  


Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

  

 

 

Sprecher

Prof. Dr. Wieland Huttner
(Max-Planck- Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik)

Prof. Dr. Michael Brand
(Biotec, Technische Universität Dresden)