Universitätsklinikum Carl Gustav CarusUniversitätsklinikum Carl Gustav CarusUniversitätsklinikum Carl Gustav CarusUniversitätsklinikum Carl Gustav CarusUniversitätsklinikum Carl Gustav CarusUniversitätsklinikum Carl Gustav CarusUniversitätsklinikum Carl Gustav Carus

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und die gleichnamige Medizinische Fakultät der Technischen Universität bilden eine gemeinsame Institution. Sie stehen für Exzellenz in der stationären und ambulanten Hochleistungsmedizin, der medizinischen Forschung sowie der Lehre. Ziel der Hochschulmedizin Dresden ist es, sich kontinuierlich zu einem international herausragenden akademischen, medizinischen Zentrum mit starker Ausstrahlungskraft zu entwickeln.

Als Krankenhaus der Maximalversorgung deckt das Universitätsklinikum das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. Es vereint 20 Kliniken und Polikliniken, vier Institute und zehn interdisziplinäre Zentren, die eng mit den klinischen und theoretischen Instituten der Medizinischen Fakultät zusammenarbeiten. Ein direkt dem Klinikumsvorstand unterstelltes Qualitäts- und Medizinisches Risikomanagement sowie die Versorgungsforschung bilden die Basis für eine optimierte Betreuung der Patienten.

Insgesamt sind seit 1993 mehr als 700 Millionen Euro in die räumliche und technische Ausstattung des Universitätsklinikums geflossen. Eines der Leuchtturmprojekte ist die 2014 in Betrieb gegangene Protonentherapieanlage. Mit ihrer sowohl räumlich als auch inhaltlich engen Verknüpfung von Krankenversorgung und Forschung setzt die Einrichtung auch auf internationaler Ebene Maßstäbe.

Die Protonentherapie ist ein wichtiger Bestandteil des neuen Krebs-Campus der Dresdner Hochschulmedizin. Dieser Standort wächst in den kommenden Jahren deutlich weiter, da Dresden im Jahr 2015 zum Partnerstandort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen in Heidelberg ernannt wurde. In diesem Rahmen wird die patientenorientierte Forschung weiter ausgebaut, in dem neue Erkenntnisse über Krebserkrankungen und innovative Therapien gewonnen werden. Träger des NCT-Partnerstandorts ist ein aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, der TU Dresden sowie dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf bestehendes Konsortium.

Mit 1.295 stationären und 160 Plätzen tagesklinischen Betten ist das Universitätsklinikum das größte Krankenhaus der Stadt und das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Ostsachsen.

Die jährlich knapp 60.000 stationären und rund 275.000 ambulanten Patienten werden von rund 860 Ärzten betreut, die das gesamte Spektrum der modernen Medizin abdecken. Daneben kümmern sich1.860 Schwestern und Pfleger um das Wohl der Patienten.

Um die Kranken optimal und effizient versorgen zu können, wird die Infrastruktur kontinuierlich erneuert. So vereint das Diagnostisch-Internistisch-Neurologische Zentrum (DINZ) die Kliniken für Innere Medizin, Urologie und Neurologie sowie einzelne Bereiche der Radiologie. Erst in diesem Frühjahr eröffnete das Portalgebäude des Universitäts KrebsCentrums. Bis 2018 entsteht in der Nachbarschaft des Chirurgischen Zentrums zudem ein vierstöckiger Neubau, der neben der Chirurgischen Notaufnahme 17 hochmoderne OP-Säle, eine Intensivstation, interdisziplinäre Ambulanzen und eine Pflegestation beherbergen wird.

Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus bietet mit den Studiengängen Humanmedizin, Zahnmedizin, Public Health und Medical Radiation Sciences eine große fachliche Breite und akademische Vielfalt. Über 2.500 Studierende sind in diesen Fächern eingeschrieben.

Internationaler Austausch ist Voraussetzung für herausragende Lehre und Spitzenforschung – die Hochschulmedizin Dresden lebt diesen Gedanken mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 73 Nationen sowie in der Zusammenarbeit mit Forscherteams aller Kontinente. Das hervorragende wissenschaftliche Umfeld vor Ort und die zahlreichen internationalen Kooperationen sind weitere wesentliche Faktoren für die positive Entwicklung von Klinikum und Fakultät.

Forschungsschwerpunkte sind Onkologie, Diabetologie sowie neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Im Fokus der Wissenschaftler stehen dabei die fachübergreifenden Themenkomplexe Degeneration und Regeneration, Imaging und Technologieentwicklung, Immunologie und Inflammation sowie Prävention und Versorgungsforschung.

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