CASUS-Zentrum in Görlitz eröffnet

Das neue Forschungszentrum CASUS - Center for Advanced Systems Understanding in Görlitz ist gestern in Anwesenheit von Bundesminsterin Anja Karliczek und Ministerpräsident Michael Kretschmer eröffnet worden. Das neue Institut widmet sich der Erforschung komplexer Systeme, die in nahezu allen Wissenschaftsbereichen anzutreffen sind. Drei DRESDEN-concept Partner, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) und die TU Dresden forschen in Zukunft fach- und institutsübergreifend mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) Leipzig und der Universität Breslau.

Im Fokus des neuen Forschungszentrums stehen neue digitale Methoden und Technologien, die dabei helfen sollen, unsere reale Welt besser zu verstehen. 

Die Folgen des Klimawandels, der Aufbau von Sternen und Planeten, die Entstehung eines Organs aus einzelnen Zellen oder der Verkehr in einer Metropole – diese Themen haben eines gemeinsam: Es handelt sich um komplexe Systeme, gekennzeichnet durch viele unbekannte Größen und ein vielfältiges Geflecht aus Ursachen und Wirkungen. Verändert man nur eine einzige Einflussgröße, kann das überraschende, schwer vorherzusehende Folgen für das Gesamtsystem haben.

In Görlitz wird das neue Forschungszentrum CASUS solche Systeme mit einem übergreifenden Ansatz beschreiben – der Systemforschung. Dabei versprechen schnellere Computer, neue Codes und innovative Software-Methoden immense Fortschritte sowohl beim Verständnis als auch bei der Vorhersage komplexer Systeme. Auch die Entwicklung flexibel nutzbarer Software-Werkzeuge für unterschiedliche Wirtschafts- und Wissenschaftszweige steht auf der Agenda. CASUS soll sich zu einem international sichtbaren Institut für die datenintensive Systemforschung entwickeln.

 

 

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