Ich. Wo bleibt die Identität inmitten der Veränderung

Dr. Kerstin Menzel und Prof. Hans-Joachim Höhn kommen am 12. November im Rahmen der VEranstaltungsreihe "Sturzlage" ins Gespräch und betrachten unter anderem, welche Strategien es in Zeiten der transformation benötigt. Das Gespräch findet iin der SLUB start. Start ist um 19:00 Uhr.

Jeder hat viel vor mit dem Leben - und das, obwohl es spürbar vergeht. Der Kopf kommt nicht zur Ruhe, weil das Vergangene nicht loslässt. Die Frage, was einmal aus einem wird, erhöht stattdessen den Zeitdruck. Da muss das Unterscheiden vom anderen ebenso gelingen wie das zeitweise Versinken in der großen Masse. Die besonderen Zeitumstände versehen die Fragen nach Identität und eigenem Leben mit Relevanz und Aktualität. Launisch und sprunghaft, unbeständig und unberechenbar könnten die Antworten sein. Diesen Momentaufnahmen einer sich permanent verändernden Gesellschaft will sich das Beständige entgegenstellen: Heimat.
Immer steht sie an der Schwelle der Idealisierung. Und verlässt damit die Wirklichkeit. Welche Strategien braucht es also gerade in Zeiten der Transformation, wenn sich die Individualität und Identität unter widrigen Umständen behaupten wollen? Und was geschieht, wenn eine säkulare auf eine theologische Deutungslogik trifft? Gesellschaftsanalytisch und kulturkritisch geht die Debatte mit dem „Ich“ ins Gericht, ohne kulturlarmoyant zu werden.

Dr. Kerstin Menzel ist Pfarrerin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Praktischen Theologie an der Humboldt Universität zu Berlin.
Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn lehrt Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität zu Köln.

Die Veranstaltungsreihe „Sturzlage“ wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Staatshaushaltes beschlossenen Haushaltes im Rahmen der Richtlinie Revolution und Demokratie. www.revolution.sachsen.de

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