Perspektiven der Materialität in Kunst und Design

Perspektiven auf Materialität in Kunst und Design

Ersten Follow Up im Hermann-Krone-Bau der TUD am 16.05.2019

Alle Teilnehmer und Interessierten des  SAN IV "Perspektiven auf Materialität in Kunst & Design" sind herzlich eingeladen am ersten Follow-Up am 16. Mai um 16:30 Uhr im Herrmann-Krone Bau der TU Dresden (Raum 1.11) teilzunehmen. Besprochen werden die Themen der Auftaktveranstaltung vom November, zu denen etwa die Digitalisierung und Bereitstellung von Kulturerbe in Sammlungen, die Restaurierung und Konservierung von Objekten in Kunst und Kultur zählen. Zusätzlich geht es um die Visualisierung von Objekten, den Transfer von Kulturerbe in Design und kontemporäre Kunst sowie naturwissenschaftlich-künstlerische Diskurse.

Gerade mit Blick auf die Materialwissenschaften rücken weitere Themen wie 3D-Druck oder Materialanalysen von Papier in den Mittelpunkt. Zudem ist ein Debatteneinstieg zum Umgang mit dem Kulturerbe geplant. In Arbeitsgruppen werden anschließend die Themen detailliert bearbeitet und ggf. erweitert bzw. fokussiert. Im Anschluss an das Follw-Up besteht die Möglichkeit am Public Talk mit der Künstlerin Tabita Rezaire und Bertram Kaschek von der SKD im Schimmel Projects Art Centre Dresden an der Großenhainer Straße 61 teilzunehmen, welches in Kooperation mit DRESDEN-concept stattfindet.

Mehr Informationen erhalten Sie von robert.fischer2@tu-dresden.de

Kick-Off-Event am 22.11.2018 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

Gemeinsam Forschungsansätze diskutieren

Wie helfen moderne Analyseverfahren bei der Digitalisierung von Kunstgegenständen und welche Bedeutung haben Materialien im aktuellen Diskurs der Restaurierung und Konservierung sowie Design und Kunst? Vortragende aus den verschiedenen DRESDEN-concept Einrichtungen stellten sich diesen und anderen Fragen während des Kick-Offs. Das Scientific Area Network fand in den Räumlichkeiten der Hochschule für bildende Künste (HfBK) am 22.November statt.

        

Bilder: Ronald Bonss

Prof. Christian Sery von der HfBK und Prof. Hans Müller-Steinhagen (Rektor der TU Dresden und Vorstandsvorsitzender von DRESDEN-concept)  begrüßten die Anwesenden, bevor Prof. Ludwig Schultz (Geschäftsstellenleiter von DRESDEN-concept) die „Spielregeln“ des SANs erläuterte.

     

Das erste Panel widmete sich dem Thema "Digitale Sammlung von Kulturgut" und wurde mit einem Vortrag der HfBK eingeleitet. Kolleginnen und Kollegen der Staats-, Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB), der TU Dresden und des Landesamtes für Archäologie beleuchteten dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Zur Sprache kamen unter anderem die Projekte "arthistoricum.net", die „Big Data Time Maschine“ und "Saxorum".

     

Nach einer ersten Networking Session in lockerer Atmosphäre begann das zweite Panel, das die "Restauration und die Konservierung von Materialität und Kulturgut" in den Fokus nahm. In diesem spielten Zellulose Acetate, Carbonbeton oder Holzerhaltungsmaßnahmen eine Rolle, mit denen sich unter anderem Wissenschaftler aus dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden (DHMD), dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (Fraunhofer IWS), der TU Dresden und der HfBK beschäftigen.

 

Auch nach diesem Panel erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit sich auszutauschen. Eine höhere Anzahl der Pausen wurde aus der Erfahrung der letzten SANs eingeführt. "Virtualität und Realität" etwa im Bereich der Virtual Reality oder im Zusammenhang mit der Darstellung von Materialien spielten im dritten Panel eine Rolle.

Die genauen Themen des Kick-Offs können Sie dem Programm entnehmen. Wir danken allen Referenten und Teilnehmern und der HfBK für das zur Verfügung stellen der Räumlichkeiten. In den stattfindenden Follow-Ups wird das Networking in Arbeitsgruppen weitergeführt. Für Teilnahmeanfragen kontaktieren Sie bitte Herrn Robert Fischer: robert.fischer2@tu-dresden.de